Viele Wege führen ins Internet: Das sind unsere

Datum: 22. September 2022 Lesezeit: Kategorie: Allgemein Tags: Glasfaser, Highspeed, Internet, Internetgeschwindigkeit, Technologie, Vernetzung

Mensch ist das Internet heute wieder langsam. Aber an was liegt das? Wir erklären, welche Zugangstechnologien wir einsetzen, um an jedem Konstanzer Haushalt die maximale Down- und Upload-Geschwindigkeit zu erreichen.

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Wege, einen sogenannten stationären, was bedeutet nicht mobilen, Breitband-Internetanschluss zu erhalten. Übrigens: Der Begriff Breitband hat sich vor einigen Jahren als Synonym für schnelles Internet etabliert und ist genauso simpel wie physikalisch logisch: Je breiter ein Band, desto mehr Daten kann es transportieren. 

 

Diese Breitband-Technologien gibt es

Der stationäre Anschluss ans Breitband ist via Glasfaser, VDSL oder Kabel möglich. Das steckt dahinter:

  1. Die modernste und derzeit schnellste Breitband-Technologie zur Übertragung von Daten ist Glasfaser. Das liegt daran, dass bei dieser Technologie die Daten nicht wie sonst üblich elektrisch, sondern optisch weitergeleitet werden. Mit dieser Übertragungsart sind mit geringer Störanfälligkeit weite Entfernungen möglich. Die Glasfaser ist aber vor allem deshalb so beliebt, weil sie dauerhaft schnelle Internetgeschwindigkeiten im Down- und Upload ermöglicht. Das Netz der Zukunft ist mit einer Download-Geschwindigkeit von 1 Gbit/s aber noch lange nicht an seiner Grenze — in Zukunft sollen noch weitaus höhere Geschwindigkeiten möglich sein.
  2. VDSL ist die Abkürzung für „very high speed digital suscriber line“ und sozusagen der Turbo für das in die Jahre gekommene klassische ADSL. Bei dieser Anschlussart wird eine traditionelle Technologie, die Informationen mittels elektrischer Signale über vorhandene Kupferkabel weiterleitet, mit der modernen Glasfaser-Technologie kombiniert. Während Verbindungsstelle und Verteilerkästen per Glasfaser miteinander verbunden sind, liegen zwischen Verteilerkasten und Hausanschluss, also der Stelle an der das Internet ins Gebäude geführt wird, Kupferleitungen. Schneller als mit VDSL geht es mit den verwandten Technologien VDSL Vectoring beziehungsweise Layer2-Bitstream. Hier werden elektromagnetische Störungen aus der Leitung gefiltert, wodurch sich die Qualität der Verbindung nachhaltig verbessert.
  3. Ein stationärer Breitbandanschluss ist auch über das sogenannte Koaxial-Kupferkabel möglich. Diese Technologie nutzt die bestehenden TV-Kabelnetze. Auch bei der Kupfer-Technologie sind mit der Glasfasertechnologie vergleichbare Datengeschwindigkeiten möglich, allerdings kommt es zu deutlich langsamerem Surfvergnügen, wenn viele Verbraucherinnen und Verbraucher im selben Gebiet zeitgleich anspruchsvolle Internet-Anwendungen nutzen.

Diese Produkte sind bei Ihnen verfügbar

Blick auf den Tacho: Diese Geschwindigkeiten werden erreicht

Nun ist klar, dass unterschiedliche Technologien unterschiedlich viele Daten je Zeiteinheit übertragen können. Das ist letztlich das, was wir umgangssprachlich als die Geschwindigkeit des Internets bezeichnen. Und so schnell sind die einzelnen Technologien:

  • Glasfaser: Mit 1 Gbit/s surft es sich nahezu ungebremst im Netz der Zukunft. Der Upstream, der in Zeiten eigener YouTube- oder TikTok-Kanäle und Datenspeicherung in der Cloud immer wichtiger wird, liegt derzeit bei maximal 50 Mbit/s. Wer weniger Geschwindigkeit benötigt, kann bei SeeConnect auf Tarife mit Download-Geschwindigkeiten von 50, 100 und 250 Mbit/s zurückgreifen.
  • VDSL: Über die VDSL-Technologie sind immerhin noch 50 Mbit/s im Downstream möglich. Mit VDSL Vectoring werden in der Spitze 100 Mbit/s erreicht, Layer2-Bitstream (L2BSA) ermöglicht eine Übertragungsrate von bis zu 250 Mbit/s. Deutlich sind die Unterschiede auch im Upstream: Während per VDSL maximal 10 Mbit/s möglich sind, können über VDSL Vectoring und L2BSA bis zu 40 Mbit/s realisiert werden.
  • Koaxial-Kupferkabel: Auch über die bestehenden Koaxial-Kabelnetze sind Download-Geschwindigkeiten von generell bis zu 1.000 Mbit/s möglich. Allerdings teilen sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher im selben Gebiet das Kabel, wodurch die tatsächlichen Geschwindigkeiten meist deutlich geringer sind.

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