Fernsehen mit Kinofeeling satt: Von HD bis 4K

HD, Full-HD, 4K, LED, OLED, QLED – Augen auf beim Fernseherkauf! Wer beim Thema Bildtechnologie mitreden möchte, kommt an Fachbegriffen nicht vorbei – wir klären auf.

Datum: 23. Juli 2021 Lesezeit: Kategorie: Allgemein Tags: 4K, Bildtechnologien, Fernsehen, HD, Qualität, UHD
Junge, sympathische Frau sitzt auf dem Sofa, hält die Fernbedienung in der Hand und schaut fröhlich Fernsehen

Spätestens zur nächsten Fußball-WM kommt wieder der große Run auf den Elektrofachhandel. Ein neuer webfähiger Fernseher muss her – dazu mit den besten Bildern. Doch: Was heißt eigentlich Ultra-HD? Ist das 4K? Und brauche ich LED oder besser gleich QLED? Wir haben uns schlau gemacht und das Wichtigste für Sie zusammengetragen.

 

Von HD bis 4K – das neue Fernseh-Zeitalter

Vor nicht allzu langer Zeit war High Definition HD, das was man haben musste. Dann folgte bald Full-HD und vor wenigen Jahren der 4K-Standard, auch UHD oder Ultra High Definition genannt. Diese Standards sagen etwas über die Bildauflösung aus, also die Art, wie Pixel als Eingangssignal wiedergegeben werden. Sie bestimmen, wie wir ein (Fernseh-)Bild qualitativ wahrnehmen.

  • Bei „HD-Ready“, wie der HD-Standard auch heiĂźt, sind das 1.280 x 720 Pixel.
  • Full HD TV bietet immerhin schon 1.920 x 1.080 Pixel. Das ist aktuell die ĂĽbliche Auflösung, auch auf Computerbildschirmen.
  • 4K, Ultra HD oder UHD-1 ist ein relativ neuer Standard. Er verdoppelt die Auflösung von Full HD noch einmal in Höhe und Breite, bringt es also auf 3.820 x 2.160 Pixel – mindestens.
  • Die Profis in der Film- und Videoproduktion setzen mit DCI 4K (DCI fĂĽr „Digital Cinema Initiatives“) und 4.096 x 2.160 Pixeln noch eins drauf. Diesen „echten“ 4K-Standard gibt es im Kino, aber nicht im Elektrofachhandel.

 

Zwischenfrage: Hat HDR etwas mit HD zu tun?

Nicht sehr viel. HDR steht für „High Dynamic Range“. Es bezeichnet weniger die Bildauflösung, als vielmehr den Bildkontrast. Dahinter steckt fast eine kleine technische Revolution: Dank HDR passt sich die Technologie sozusagen dem menschlichen Auge an, helle Farben werden noch gesättigter und sehr dunkle Farben ebenfalls besser dargestellt – für optimale digitale Fernsehbilder. Mehr dazu und was „High Dynamic Range“ heißt, verrät auch ein Beitrag von „ARD Digital“.

 

Wie viel LED darf es sein?

LED  – englisch für „Light Emitting Diode“ oder Licht abstrahlende Diode – wird bei Fernsehern und Computerbildschirmen eingesetzt, um den Bildhintergrund zu beleuchten oder das Bild selbst zu erzeugen. Oft geht es dabei um sogenannte Flüssigkristallbildschirme, besser bekannt als „Liquid Crystal Display“, oder kurz LCD. Wenn also von „LED-Fernseher“ die Rede ist, müsste es eigentlich „LED-hintergrundbeleuchteter LCD-Fernseher“ heißen.

Spannend wird es bei der Frage nach OLED oder QLED, zwei neuen Technologien. Ganz einfach gesagt, leuchten Dioden bei OLED (Organic LED) selbst, bei QLED (Q für Quantum Dots, die das Bild noch heller machen) lässt die LED-Hintergrundbeleuchtung dank neuer Technologie die Bildpunkte intensiver strahlen. Das Resultat: Während OLED-TV eher für intensivere Farben sorgt, ist QLED das Nonplusultra in Sachen Helligkeit – verbraucht aber durch die ständige Hintergrundbeleuchtung auch mehr Energie. Für Ihre ganz eigenen Bildendrücke ist dann wohl doch der Gang zum Elektrofachhändler Ihres Vertrauens nötig.

 

Was bieten heute schon Sender und Streamingdienste?

Hier geht es wieder um das Thema Bildauflösung. Während die neuesten Fernseher und Monitore in der Regel schon UHD-fähig sind, sind erst wenige Programme mit Ultra-HD am Start. Wie schon beim Übergang vom Standard-Fernsehen zu HD wird die Entwicklung wieder über einen längeren Zeitraum gehen – zumal die Produktion von Inhalten in UHD-Qualität (noch) sehr teuer ist und mit großem technischen Aufwand verbunden. Immerhin: Einige Fernsehprogramme weisen bereits UHD-Sendungen aus.
Sollte also ein UHD-fähiger Fernseher für Sie in Frage kommen, achten Sie darauf, dass er auch über einen HDMI-2.0-Anschluss verfügt. Und wenn Sie über Satellit UHD-TV empfangen möchten, brauchen Sie natürlich auch einen UHD-Receiver – wenn dieser nicht bereits im neuen Fernseher integriert ist.

 

Reicht meine FRITZ!Box – auch für die höchste Auflösung?

Ja. Ihr Router und vor allem Ihr Netzanschluss reichen schon heute für hochaufgelöstes UHD-Fernsehen. Die noch raren Angebote in (fast) 4K benötigen zwar immerhin 15 bis 25 MBit/s an Übertragungsgeschwindigkeit. Auch das leisten bereits jetzt sämtliche unserer Netzverbindungen, in der Regel bei deutlich über 50 Mbit/s.

Doch wer weiĂź, was die Zukunft bringt? Mit einem Glasfaseranschluss ist Ihr TV fĂĽr alles, was kommt, bestens gerĂĽstet.

 

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Wir halten Sie auf dem Laufenden – nicht nur zum Thema Bildtechnologien. Entdecken Sie die Möglichkeiten und überzeugen Sie sich von unserer riesigen Sendervielfalt, auch in 4K- bzw. UHD-Qualität. Sie haben Fragen? Wir beraten Sie gerne persönlich.  Sie erreichen uns per E-Mail oder telefonisch unter 07531 803-4000.

 

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