Einfach zu Hause – Smart Home

Selbstgesteuerte Waschmaschinen, autonome Backöfen, clevere Türschlösser – im Smart Home ist schon vieles möglich. Wenn dann noch die Verbindung stimmt, wird es daheim so richtig gemütlich.

Datum: 30. März 2021 Lesezeit: Kategorie: Allgemein Tags: Internet, Smartes Zuhause, Vernetzung
Junge Frau steuert mit ihrem iPad ihre smart home Anwendungen Zuhause

Wenn der Kühlschrank Ihnen eine Nachricht schickt, ist es mal wieder Zeit zum Einkaufen. – Ein solches Gerät gibt es dank integrierter Kamera tatsächlich schon, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Haushaltsgerät eigenständig Milch, Käse oder Kaffee im Online-Supermarkt nachbestellt.

Ob Connected Home, Internet of Things, Raumautomation oder eben Smart Home: All diese Begriffe stehen für ein Zuhause, in dem Haushaltgeräte und sonstige Technik miteinander kommunizieren, um den Bewohner*innen das Leben noch angenehmer zu machen. Fast immer geht es dabei um die intelligente Vernetzung, aber durchaus auch um mehr Sicherheit oder um Energieeffizienz und Kostensenkungen, etwa beim Heizen. Das schlaue Zuhause lohnt also mehrfach.

 

Wie wird Smart Home hauptsächlich genutzt?

Die Einsatzmöglichkeiten reichen über vernetzte Alarmanlagen, automatische Rollläden und Jalousien bis zur Lichtsteuerung, wenn es um Sicherheit und Komfort geht. Ein weites Feld ist das Home Entertainment, doch auch die schon angesprochenen Haushaltsgeräte sorgen für komfortableres Wohnen. Smarte Thermostate und Stromzähler helfen beim Energiesparen und machen Verbrauchszahlen transparent.

 

Welche technischen Standards gibt es?

Es gibt vier große Übertragungsstandards, auf die sich Smart-Home-Systeme fokussieren. Diese „Sprachen“ heißen Z-Wave, ZigBee Pro (etwa bei Miele oder Philips), DECT ULE (Panasonic, AVM Fritzbox u. a.) und IO-Homecontrol (etwa Rolläden von Velux oder Somfy). Aber auch das WLAN ist ein Übertragungsstandard, etwa bei Apples Homekit. Manche Plattformen erlauben es, unterschiedliche Übertragungsstandards zu kombinieren. Wichtig ist in jedem Fall eine Homebase, die die Steuerung koordiniert. Für einfachere Lösungen ist die Smart-Home-Zentrale auch im Router integriert, so in den meisten FRITZ!Boxen.

 

Reicht meine Internetgeschwindigkeit für ein Smart Home?

Ein funktionierendes WLAN-Netzwerk reicht in der Regel, um die Geräte zu vernetzen, denn die meisten Smart-Home-Geräte brauchen keine große Datenübertragungsrate. Küchengeräte oder Thermostate brauchen oft nur kurze Momente im Netz, Überwachungskameras mit Streamingvideos sind hingegen echte Datenschlucker. Eine Faustregel: mit jedem zehnten Gerät die Übertragungsrate um 5 Mbit/s erhöhen und für jede Videoanlage oder Kamera 10 Mbit/s extra kalkulieren. Mit einem Glasfaseranschluss erübrigen sich diese Überlegungen natürlich.

 

Was kostet der ganze Spaß?

Das hängt zum einen von der Vernetzungstechnik ab, zum anderen von der Zahl der Endgeräte. Einstiegsangebote mit Funkstandards sind schon für ein paar hundert Euro zu haben – inklusive Erweiterungsmöglichkeiten. Ein offenes System, das mehrere Standards „kann“, ist empfehlenswert. Kabelverbindung, die sich zum Beispiel bei Neubau oder Renovierungen legen lässt, ist dabei deutlich kostspieliger als eine Funkverbindung.

 

Wie steht es mit der Sicherheit?

Ohne Schutzmaßnahmen sind Hacker*innen theoretisch in der Lage, Schnittstellen und Daten auszulesen und Einbrüchen Vorschub zu leisten. Vollständig geschützt sind Sie, wenn Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Fachgerechte Installation durch Elektrohandwerk
  • Regelmäßige Updates der Betriebssoftware
  • Sichere Passwörter, am besten mit einem Passwortmanager erstellt
  • Zusätzliche Authentifizierung, etwa durch Fingerabdruck oder 2-Faktor-Authentisierung

 

Welche Rolle spielt mein Handy?

Smartphones, Smartwatches und Tablets kommen im cleveren Zuhause eine besondere Bedeutung zu: Sie fungieren oft als Fernbedienung, etwa für Heizung oder Beleuchtung. Viele Geräte wie Backofen, Waschmaschine, E-Mobil und Wetterstation informieren in Echtzeit, was sie gerade so treiben. Siri, Alexa & Co. sind längst beliebte Assistentinnen, um Befehle bequem und schnell weiterzugeben. Smartwatches leiten auf Wunsch Daten über das körperliche Befinden weiter – die Beleuchtung passt sich automatisch an.

 

Was hat die Handwerkskammer Konstanz mit Smart Homes zu tun?

Wenn Lautsprecher in Möbel integriert oder per App Leuchtmittel gesteuert werden, dann sind Smart Homes natürlich auch für das Handwerk interessant. Daher gibt es bei der Handwerkskammer in Konstanz Technologieberater*innen, die sich unter anderem in Sachen Smart Home gut auskennen. Spannende Veranstaltungsreihen zum Thema, die sich online nachlesen lassen, ergänzen das Angebot.

 

Smart Home – aber schnell

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